Mehala: Kurze Geschichte der Pfarrkirche

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K U R Z E   G E S C H I C H T E  
D E R   P F A R R K I R C H E   V O N  M E H A L A
  
 

Mehala ist ein Stadtteil der Kreisfreien Stadt Temeswar. Es liegt nordwestlich von der ehemaligen Burganlage „Temesch”, die sogenannte Kastell Hunyadi.
Mehala war Filiale der Pfarrei Temeswar-Josefstadt, dort wurden auch die Taufen, Trauungen und Beerdigungen der hier wohnenden Menschen geführt. Mehala hatte keine eigene Kirche.

Initiiert von Pfarrer István Karácsonyi wurde am 8. März 1885 in der Aula der Deutschen Schule eine Versammlung der katholischen Bewohner des Stadtteils Mehala abgehalten. In Anwesenheit des Richters Franz von Bessenyei wurde die „Kirchengemeinde” ins Leben gerufen. Diese beschloß eine Kirche und eine neue Schule zu erbauen.

Die Königliche Freie Stadt Temeswar schenkte ein 374 Klafter großes Baugrundstück in der . Am 26. Februar 1887 betont Pfarrer Karácsonyi die Dringlichkeit eine Kirche zu erbauen sowohl aus pastoralen wie aber auch aus Gründen der Stadtverschönerung. Er selber spendiert 200.000 Ziegelsteine und verspricht sonstige Baumaterialien, wie Kalk, Holz, Sand usw. zu besorgen mit der Auflage diese von den Gläubigen an die Baustelle zu befördern. In knapp einer Woche wurden die 200.000 Ziegelsteine zur Baustelle übergeführt. Auch die lokale Ziegelfabrik unterstützt das Bauvorhaben mit Ziegelsteine die zu einer Sonderkondition verkauft werden, so daß 500 Gulden gespart werden können. Bei der Verladung und Lieferung des Baumaterials haben auch Andersgläubige, besonders die Orthodoxen, mitgewirkt. Auch unsere Gläubigen wirkten tatkräftig beim Bau der hiesigen orthodoxen Kirche mit.

Der Grundstein wurde am 30. Mai 1887 gelegt. Patrozinium der Kirche ist der „Name Mariens”. Baumeister der Kirche war aus der Josefstadt stammende Eduard Reiter. Der im neugotischem Stil erbaute Kirche hat eine Länge von 28m und eine Breite von 10m. Die Höhe der Kirchenwände haben 11,76m, der Turm ist 28,5m hoch und das Turmkreuz ist eine Spende der Arbeiter der Temeswarer Zigarettenfabrik. Das Kirchendach ist mit verzinktem Blech bedeckt. Die Kirche wurde am 11. September 1887 feierlich eingeweiht.

Die Kirche wurde am 28. November 1928 mit zwei Vitralien des Künstlers Mayer, bereichert. Das eine Fensterbild zeigt die „Verkündigung des Herrn” und das Zweite die „Krönung Mariens”. Die Orgel wurde 1902 erbaut und stammt aus der temeswarer Werkstatt der Firma Wegenstein. Die letzte Instandsetzung fand am 15. April 2000 statt.

Die ursprünglichen Kirchenglocken wurden während des Ersten Weltkrieges requiriert. Am 18. Dezember 1921 wurden von der Firma Hönig aus Arad vier neue Glocken gekauft: l. „Herz Jesu” – 448 kg., fis; 2. „Heilige Maria” –202,5 kg., ais; 3. „Heilige Anna” –97 kg., cis; 4. „Heiliger Josef” – 51,5 kg., fis.
 
 

                                                                                     Copyright by : Archiv der Diözese Temeswar 

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