Neubeschenowa

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Neubeschenowa liegt 14 km nordwestlich von Temeswar und ist an das Eisenbahnnetz Temeswar:Groß-Sankt-Nikolaus angebunden. Der Name des Ortes, Bessenovo, kommt von den Petschenegen (türkische Nomaden), die den Ort ursprünglich besiedelten. Dokumentarisch belegt wurde der Ort bereits 1333. 1334 wurde die erste Pfarrei gegründet. Als das Banat 1716 von der türkischen Herrschaft befreit wurde, siedelte Graf Mercy die ersten Deutschen hier an, die er aus Lothringen, seinem Geburtsland, mitbrachte. Neubeschenowa wurde 1748 gegründet, als 60 Familien aus Mainz und Trier angesiedelt wurden und 1764 erweitert. 1749 wurde die bestehende Pfarrei restauriert. In Neubeschenowa wurden auch Zwangsdeportierte, die Salpeterer aus dem Hauenesteiner Land, angesiedelt. 1930 hatte Neubeschenowa 2223 Einwohner, wobei der Anteil der deutschen Bevölkerung bei 93% lag. Die ersten rumänischen Kolonisten kamen 1945 ins Dorf. 1977 lebten im Dorf 1117 Deutsche, 1359 Rumänen und 133 Zigeuner. Bei der Volkszählung von 1992 haben sich 92 Personen zum Deutschtum bekannt. 
Im ersten Weltkrieg sind 127 Personen gefallen oder gelten als vermisst. Im Zweiten Weltkrieg sind 37 Männer in der rumänischen Armee und 83 in der deutschen Armee ums Leben gekommen. Im September 1944 ergriffen 19 Familien die Flucht. Im Januar 1937 wurden 297 Personen nach Russland verschleppt, 68 verstarben im Lager. 1951 wurden 62 Familien aus Neubeschenowa in den Baragan deportiert, davon kehrten 22 nicht mehr zurück. 
  
  
Elisabeth Packi 

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