Großsanktnikolaus - Goldschatz

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Bekannt wurde Groß-Sankt-Nikolaus durch den Goldschatz der 1799 von dem Bauern Pera Vuin bei Grabungen in seinem Garten entdeckt wurde. Der Bauer verkaufte die Goldgefäße zunächst auf dem Markt in Groß-Sankt-Nikolaus und in Temeswar, bis schließlich der Gutsbesitzer Nako von dem Schatz erfuhr und die verkauften Goldstücke wieder eintreiben ließ.

Dieser Schatz besteht aus 23 Goldgefäßen, wiegt 10 kg und ist heute im Kunsthistorischen Museum Wien zu bewundern. Der Schatz von Groß-Sankt-Nikolaus gehört zu den prachtvollsten frühmittelalterlichen Stücken, die das Kunsthistorische Museum in Wien besitzt. Die historische Einordnung des Schatzes beläuft sich auf das 7. und 8. Jahrhundert.

Über den Schatz wurden zahlreiche Bücher geschrieben, die vor allem die Herkunft desselben erforschen, wobei die zahlreichen Inschriften einem besonderen Augenmwek unterzogen wurden, sowohl was die Schriftzeichen anbelangt als auch die Sprache in der sie verfasst wurden.

Die Inschriften auf den Gefäßen sind griechischer, türkischer und awarischer Herkunft. Bis heute sind sich die Wissenschaftler über die Herkunft des Schatzes nicht einig. Der Herkunft nach können die Gefäße in drei Gruppen eingeteilt werden: I. Krüge, II. Flaschen und Kannen und III. Schalen.

© HOG-Großsanktnikolaus

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