Fink, Hans (* 1942)

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(Pseudonyme: Peter Schmidt, Herbert Star

Lebenslauf

Geboren am 2. Mai 1942 in Temeswar, und zwar im „Annaheim“. Er besuchte die Übungsschule der deutschen Lehrerbildungsanstalt in der Josefstadt, anschließend die Lenau-Schule. Studium der Germanistik und Rumänistik in Temeswar. Das Thema seiner Diplomarbeit war die Temeswarer deutsche Umgangssprache.

Von 1965 bis 1991 arbeitete Hans Fink als Journalist in der Bukarester Redaktion der deutschsprachigen Tageszeitung „Neuer Weg“. Dort war er viele Jahre lang für die Rubrik „Erziehung, Schule, Unterricht“ verantwortlich. Aus der intensiven Beschäftigung mit pädagogischen Fragen ergaben sich die Themen für seine Veröffentlichungen in Buchform. Die regelmäßige Begleitung der Landesphase des Aufsatzwettbewerbs (der „Deutsch-Olympiade“) regte ihn zum Sammeln von Texten für eine Anthologie an, die 1989 im Kriterion-Verlag erscheinen konnte, herausgegeben von der Schäßburger Deutschlehrerin Ute Rill („Mein Haus, mein Land, mein Himmel. Aufsätze von Schülern der Klassen V-XII“). Die Sammlung enthielt 150 Texte und war in Rumänien einmalig. Nach der Wende veröffentlichte der Kriterion-Verlag eine leicht ergänzte Fassung der „Heiteren Grammatik“, aber mit so vielen Druckfehlern, dass man sie Kindern nicht in die Hand geben sollte.

Im Spätherbst 1991 Ausreise nach Deutschland. Seither wohnhaft in Gießen. Von 1992 bis 2006 als Erzieher in einem Jugendheim tätig.

Von 2005 bis 2007 sammelte Hans Fink mit Dr. Hans Gehl Texte für ein Erinnerungsbuch, aus dem hervorgeht, wie die Deutschen in Rumänien nach dem Zweiten Weltkrieg gelebt haben. Die Anthologie umfasst 70 Texte; sie soll 2011 erscheinen.

 

Veröffentlichungen in Buchform

 

Mein Kind, ein Zauberlehrling. Acht Aufsätze zu pädagogischen Fragen mit Beispielen aus der schönsten Literatur. Bukarest: Kriterion, 1983.

Paula in Lexikonstadt. Ein zentral-grammatikalisches Märchen. Bukarest: „Ion Creangă“ [der Kinderbuch-Verlag], 1984.

Die Märchenmühle. Ein Roman für Kinder. Bukarest: „Ion Creangă“, 1985.

Warum ist das Wasser nass? Was Kinder fragen/ Wie Eltern antworten. Bukarest: Kriterion, 1986.

Heitere Grammatik. Wie man mit Wörtern spielen kann. Bukarest: Kriterion, 1987. Eine stark erweiterte Fassung erschien 2006 mit dem gleichen Titel im IFB-Verlag Paderborn.

Ein Honigfaden der Logik. Die Grundbegriffe von der heiteren Seite. Bukarest: Kriterion, 1989.

 

Publizistische Tätigkeit in Deutschland

 

Im Laufe der Jahre hielt Hans Fink mehrere Vorträge und veröffentlichte sporadisch Beiträge in diversen Publikationen.

„Die Presse für den Unterricht. Der Beitrag der deutschen Presse in Rumänien zur Förderung des Unterrichts in der Muttersprache“. Gehalten bei der 3. Tagung des Kulturverbands der Banater Deutschen in Ulm im September 1997. Abgedruckt im BANATICA-Heft Nr. 3-4/1997, S. 43-62.

„Hinter den Kulissen des ‚Neuen Wegs‘. Erinnerungen an eine Bukarester deutsche Tageszeitung“. Gehalten im „Haus der Donauschwaben“ in Sindelfingen. Abgedruckt in der Reihe GESCHICHTE, GEGENWART UND KULTUR DER DONAUSCHWABEN, Heft 9/1998. (Texte aus dem Jahresprogramm 1998 der Landsmannschaft der Donauschwaben.) Sindelfingen 1999. S. 175-204. Fragmente aus diesem Text erschienen 2009 anlässlich des 60. Geburtstags des „Neuen Wegs“ in der Serie „60 Jahre NW/ADZ“ in den Seiten der ALLGEMEINEN DEUTSCHEN ZEITUNG FÜR RUMÄNIEN.

„Unter Wölfen. Die sogenannten Kompromisse zur Zeit der kommunistischen Diktatur“. Gehalten im Rahmen des Seminars „Wie gehen wir mit der kommunistischen Vergangenheit um?“ in Bad Kissingen im November 2007. Abgedruckt in der BANATER POST, Ausgaben Nr. 1-4/2008, 5. und 20. Januar, 5. und 20. Februar 2008.

„Klar wie Begawasser, alt wie die Domkirche. Das Temeswarer Umgangsdeutsch als Sprachform zwischen ‚Herrisch‘ und ‚Schwowisch‘“. Gehalten bei der 46. Kulturtagung der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Sindelfingen im November 2010Im Anschluss an diese Tagung verfasste Hans Fink eine Dokumentation zu Temeswar als kulturelles Zentrum der Banater Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie ist im Internet einzusehen. Die ALLGEMEINE DEUTSCHE ZEITUNG FÜR RUMÄNIEN veröffentlichte sie ab dem 9. März 2011 in Fortsetzungen in der Beilage BANATER ZEITUNG.

(nach Hans Fink) 

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